Häufig gestellte Fragen – Schritt für Schritt

Antworten rund um unsere Therapien, Förderangebote und den Verein

Wie funktioniert die Anmeldung bei Schritt für Schritt? Welche Therapien und Fördermöglichkeiten gibt es für Kinder und Jugendliche mit Behinderung? Wer übernimmt die Kosten und wie wird unser Verein finanziert?

Diese und viele weitere Fragen werden uns von Eltern, Angehörigen und Interessierten immer wieder gestellt.

Hier haben wir die wichtigsten Antworten übersichtlich zusammengestellt – von unseren Therapie- und Förderangeboten über organisatorische Fragen bis hin zu Praktikum, Zivildienst und Möglichkeiten, unseren Verein zu unterstützen.

Deine Frage ist nicht dabei?
Dann melde dich gerne direkt bei uns. Wir helfen dir weiter!

Zu Schritt für Schritt:

Schritt für Schritt ist ein gemeinnütziger Verein, der 2009 von betroffenen Eltern gegründet wurde, um Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und Entwicklungsverzögerungen bestmöglich zu fördern.

Schritt für Schritt ist keine staatliche Einrichtung und keine GmbH, sondern ein eigenständiger Verein. Wir organisieren Therapien und vielfältige Förderangebote, beschäftigen qualifiziertes Fachpersonal und kümmern uns um die Finanzierung unserer Arbeit.

Ein Teil unserer Leistungen wird über bewilligte Therapieeinheiten des Landes Tirol finanziert. Viele weitere Therapie- und Förderangebote sind jedoch ausschließlich durch Spenden, Sponsoren und das Engagement unserer Unterstützer möglich.

Unser Ziel ist es, jedem Kind möglichst umfassende und kontinuierliche Förderung zu ermöglichen – auch über die öffentlich finanzierten Therapieeinheiten hinaus.

Weil Schritt für Schritt mehr ermöglicht, als öffentlich finanziert wird.

Therapieabrechnungen decken nur einen Teil unserer Kosten. Viele Angebote für die Kinder und Jugendlichen sind ausschließlich durch Spenden und gemeinsames Engagement möglich.

Gemeinsam können wir mehr ermöglichen 👣

Nein. Schritt für Schritt und der Lilienhof sind zwei eigenständige Organisationen, die eng zusammenarbeiten.

Schritt für Schritt organisiert und verantwortet die Therapien und Förderangebote, beschäftigt das Fachpersonal und begleitet die Kinder und Jugendlichen.

Der Lilienhof vermietet uns die Räumlichkeiten und die besondere Infrastruktur samt Tiere zur Verfügung, die wir für unsere Arbeit nutzen.

Durch diese wertvolle Zusammenarbeit können wir den Kindern und Jugendlichen ein außergewöhnliches Therapieumfeld bieten, in dem Bewegung, Natur, Tiere und alltagsnahe Förderung miteinander verbunden werden.

Bei Schritt für Schritt arbeiten Fachkräfte aus unterschiedlichen therapeutischen, pädagogischen und pflegerischen Bereichen eng zusammen.

Zu unseren Angeboten gehören unter anderem:

  • Physiotherapie
  • Ergotherapie
  • Logopädie
  • Unterstützte Kommunikation (UK)
  • Konduktive Förderung nach Petö zu ausgewählten Terminen
  • Tiergestützte Interventionen und Reitpädagogik
  • Therapeutisches Schwimmen
  • Therapeutisches Klettern
  • Bewegungsförderung und Sport mit Behinderung
  • Alltagstraining und Förderung der Selbstständigkeit

Auch gemeinsame Aktivitäten wie Einkaufen, Kochen, Gartenarbeit, der Umgang mit Tieren oder Ausflüge können Teil unserer Förderung sein.

Unser Ziel ist es, die Fähigkeiten, Selbstständigkeit, Teilhabe und Lebensqualität jedes einzelnen Kindes bestmöglich zu unterstützen.

Die verschiedenen Therapieformen und Förderangebote werden möglichst individuell miteinander kombiniert.

Unser Therapie- und Förderangebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit körperlichen, geistigen oder mehrfachen Behinderungen sowie Entwicklungsverzögerungen.

Dazu gehören beispielsweise Kinder mit neurologischen Erkrankungen, Bewegungs- und Wahrnehmungsstörungen, genetischen Syndromen, Kommunikationsschwierigkeiten oder komplexem Unterstützungsbedarf.

Entscheidend ist nicht allein die Diagnose, sondern der individuelle Förderbedarf. Gemeinsam mit den Eltern klären wir ob wir die notwendige fachliche und organisatorische Unterstützung anbieten können.

Wir begleiten Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters – vom Kleinkindalter bis ins junge Erwachsenenalter. Die Kleinsten sind dezeit ca. 1 Jahr alt und die Ältesten über 20.

Bei älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen orientieren wir uns nicht ausschließlich am tatsächlichen Lebensalter, sondern insbesondere am Entwicklungsstand, den individuellen Bedürfnissen und daran, ob sie sich bei Schritt für Schritt wohlfühlen.

Unsere Therapie- und Förderangebote werden möglichst individuell an die jeweilige Lebensphase angepasst.

Therapiekosten, Finanzierung und Spenden:

Schritt für Schritt finanziert seine Arbeit aus mehreren Quellen.

Ein Teil der Einzeltherapien in Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie kann über entsprechende Bewilligungen des Landes Tirol abgerechnet werden.

Die Kinder und Jugendlichen verbringen jedoch häufig wesentlich mehr Zeit bei uns, als über diese Therapieeinheiten finanziert werden kann.

Die darüber hinausgehenden Therapiestunden, Förderangebote und Aktivitäten finanzieren wir zu einem großen Teil durch Spenden, Sponsoren, Veranstaltungen und Elternbeiträge.

Nur durch diese Kombination können wir unser umfassendes Therapie- und Förderangebot langfristig ermöglichen.

Wie hoch ist der Kostenbeitrag für die Eltern?

Der monatliche Elternbeitrag beträgt 140 Euro für einen ganzen Therapietag pro Woche oder zwei halbe Therapietage pro Woche bei Schritt für Schritt. Besucht ein Kind Schritt für Schritt an mehreren Tagen pro Woche, erhöht sich der Elternbeitrag entsprechend aliquot.

Voraussetzung für diesen vergünstigten Elternbeitrag ist, dass bei Schritt für Schritt auch genehmigte und abrechenbare Therapieeinheiten durchgeführt werden können.

Werden die bewilligten Therapieeinheiten ausschließlich bei anderen Einrichtungen in Anspruch genommen, ist eine zusätzliche Förderung bei Schritt für Schritt zu diesen Konditionen nicht möglich.

Zum Vergleich: Ein ganzer Therapietag mit rund sechs Stunden würde regulär etwa 280 Euro pro Tag kosten. Bei einem wöchentlichen Therapietag entspricht das rund 1.120 Euro für vier Wochen.

Der monatliche Elternbeitrag von 140 Euro deckt somit nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Kosten. Die übrige Finanzierung erfolgt über abrechenbare Therapieeinheiten sowie Spenden, Sponsoren und Veranstaltungen.

Wir halten den Elternbeitrag bewusst niedrig, damit unser vielseitiges Therapie- und Förderangebot für möglichst viele Familien zugänglich bleibt. Gleichzeitig soll er auch ein Zeichen der Wertschätzung für die umfangreiche Arbeit unserer Therapeutinnen und Therapeuten sein.

Zusätzlich beträgt der jährliche Mitgliedsbeitrag 40 Euro.

Ob selbst getragene Therapiekosten steuerlich berücksichtigt werden können, hängt von den persönlichen Voraussetzungen und der Art der Kosten ab.

In Österreich können bestimmte behinderungsbedingte Aufwendungen unter den gesetzlichen Voraussetzungen als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden. Dabei sind auch erhaltene Kostenersätze oder Förderungen zu berücksichtigen.

Wir empfehlen, die individuelle steuerliche Absetzbarkeit mit einer Steuerberatung oder dem Finanzamt abzuklären.

Spenden an Schritt für Schritt sind davon zu unterscheiden: Als steuerlich begünstigter Spendenempfänger können wir entsprechende Spenden unter den gesetzlichen Voraussetzungen zur steuerlichen Berücksichtigung melden.

Ein Therapietag von rund sechs Stunden kostet uns in der Regel etwa 280 Euro. Der Elternbeitrag und die öffentlich finanzierten Therapieeinheiten decken diese Kosten nur teilweise.

Die Differenz müssen wir über Spenden, Sponsoren und Veranstaltungen aufbringen.

Ohne diese Unterstützung müssten die Elternbeiträge wesentlich höher sein oder wir könnten viele unserer Angebote nicht in der bisherigen Form durchführen.

Spenden ermöglichen nicht nur zusätzliche Aktivitäten, sondern sichern vor allem die laufende therapeutische Förderung unserer Kinder und Jugendlichen.

Ja, grundsätzlich freuen wir uns auch über die Unterstützung konkreter Projekte oder Anschaffungen.

Unsere größte Herausforderung ist allerdings die laufende Finanzierung der Therapien und Förderangebote. Dafür benötigen wir jeden Tag qualifiziertes Personal und entsprechende finanzielle Mittel.

Ein neues Therapiegerät oder eine bauliche Verbesserung ist natürlich wertvoll. Noch wichtiger ist aber, dass wir die Menschen finanzieren können, die täglich mit unseren Kindern arbeiten.

Besonders hilfreich sind deshalb Spenden, die wir dort einsetzen dürfen, wo sie gerade am dringendsten benötigt werden – in der unmittelbaren Therapie und Förderung.

Therapien und Therapieorganisation:

Wir bieten unterschiedliche Therapiemodelle an, die individuell auf den Förderbedarf des Kindes und unsere verfügbaren Kapazitäten abgestimmt werden.

Möglich sind beispielsweise:

  • Einzelne Therapieeinheiten
  • Regelmäßige halbe Therapietage
  • Regelmäßige ganze Therapietage
  • Zeitlich begrenzte Intensivtherapien

Neben klassischen Einzeltherapien bieten wir auch verschiedene Förderangebote in kleinen Gruppen an.

Häufig kombinieren wir unterschiedliche Therapieformen mit Bewegung, Kommunikation und alltagsnahen Aktivitäten.

Welches Modell für ein Kind geeignet ist, besprechen wir individuell mit den Eltern.

Die Therapieplanung orientiert sich am individuellen Förderbedarf des Kindes, den ärztlichen Verordnungen, behördlichen Bewilligungen und unseren verfügbaren Kapazitäten.

Darüber hinaus berücksichtigen wir den Entwicklungsstand, die persönlichen Fähigkeiten, Bedürfnisse und Förderziele.

Unsere Therapeutinnen und Therapeuten tauschen sich regelmäßig fachübergreifend aus, um die unterschiedlichen Therapieformen möglichst sinnvoll aufeinander abzustimmen.

Ja. Für Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie wird eine ärztliche Verordnung benötigt. Für die Abrechnung über das Land Tirol sind zusätzlich die entsprechenden Bewilligungen erforderlich.

Ein Großteil der Förderangebote, die wir bei Schritt für Schritt durchführen, können über eine Abrechnung mit dem Land Tirol finanziert werden. Viele unserer Therapie- und Fördereinheiten können nur durch Spenden ermöglicht werden.

Es ist wichtig, rechtzeitig mit uns und dem Land Tirol abzuklären, welche Unterlagen für die geplanten Therapien benötigt werden und wie entsprechende Anträge auf der jeweiligen BH gestellt werden müssen.

Nur mit den erforderlichen ärztlichen Verordnungen und behördlichen Bewilligungen können wir bestimmte Therapieeinheiten gegenüber dem Land Tirol abrechnen.

Fehlen diese Unterlagen oder laufen Bewilligungen aus, entfällt die notwendige Abrechnungsgrundlage.

Die Eltern sind daher dafür verantwortlich, Anträge und Verlängerungen rechtzeitig einzureichen und alle erforderlichen Unterlagen vollständig bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft vorzulegen.

Bitte kümmert euch frühzeitig um neue Verordnungen und Bewilligungen, damit die Finanzierung der vereinbarten Therapien sichergestellt ist.

Bei Fragen zu den benötigten Unterlagen unterstützen wir euch gerne.

Für die Genehmigung und Finanzierung der Therapien müssen alle erforderlichen Anträge, ärztlichen Verordnungen, Befunde und sonstigen Unterlagen rechtzeitig und vollständig vorliegen.

Können bereits durchgeführte Therapieeinheiten aufgrund von Versäumnissen seitens der Eltern nicht genehmigt oder abgerechnet werden, müssen wir diese mit 75 Euro pro Therapiestunde an die Eltern verrechnen.

Dies betrifft beispielsweise:

  • Zu spät eingereichte Anträge oder Verlängerungen
  • Unvollständige oder fehlerhaft ausgefüllte Anträge
  • Fehlende ärztliche Verordnungen oder Befunde
  • Fehlende sonstige erforderliche Nachweise

Wir bitten euch daher, rechtzeitig auf die Gültigkeit aller Unterlagen zu achten.

Bei Unklarheiten helfen wir gerne weiter.

Nur mit den erforderlichen Verordnungen und Bewilligungen können wir bestimmte Therapieeinheiten gegenüber dem Land Tirol abrechnen.

Fehlen diese Unterlagen oder laufen Bewilligungen aus, entfällt die Abrechnungsgrundlage.

Wir bitten daher alle Eltern, sich rechtzeitig um neue Verordnungen, Anträge und Verlängerungen zu kümmern und sämtliche geforderten Unterlagen vollständig der Bezirkshauptmannschaft zur Verfügung zu stellen.

Das Land Tirol bewilligt für Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie jeweils nur eine begrenzte Anzahl an Therapieeinheiten – häufig beispielsweise 40 Stunden pro Jahr.

Wenn ein Kind regelmäßig mehrmals pro Woche zu Schritt für Schritt kommt, können diese bewilligten Stunden bereits nach wenigen Monaten aufgebraucht sein.

Für eine kontinuierliche therapeutische Förderung über das gesamte Jahr reichen die öffentlich finanzierten Einheiten daher häufig nicht aus.

Uns ist es jedoch wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen möglichst regelmäßig und ohne längere Unterbrechungen gefördert werden können.

Die Therapie- und Fördereinheiten, die über die bewilligten Stunden hinausgehen, finanzieren wir deshalb zu einem großen Teil durch Spenden und Sponsoren.

Auch deshalb sind wir auf Unterstützung angewiesen: Spenden ermöglichen nicht nur besondere Aktivitäten, sondern vor allem die regelmäßige therapeutische Förderung unserer Kinder und Jugendlichen.

Ein Therapietag umfasst meist deutlich mehr als die vom Land Tirol finanzierten Einzeltherapien.

Neben Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie finden weitere Therapien,Fördermaßnahmen und Alltagstraining statt. Auch dafür beschäftigen wir qualifiziertes Personal. Für die meisten unserer Kinder benötigen wir für sinnvolle und nachhaltige Fördereinheiten einen Personalschlüssel von 1:1

Dieses umfassende Angebot finanzieren wir über Spenden.

Gibt es während der Ferienzeit ein Therapieangebot?

Ja! Besonders während der Sommerferien bieten wir ein vielseitiges Intensivtherapieprogramm für Kinder und Jugendliche mit Behinderung an.

Neben intensiven Einzeltherapien gestalten wir das weitere Förderprogramm abwechslungsreich mit Bewegung, Ausflügen, Naturerlebnissen, therapeutischem Schwimmen, Klettern und vielen weiteren Aktivitäten.

Da unsere Kapazitäten begrenzt sind, richtet sich das Ferienangebot vorrangig an Kinder und Jugendliche, die auch während des Jahres regelmäßig bei Schritt für Schritt gefördert werden. Wir bitten um Verständnis, dass wir trotz bestehender Warteliste nur wenige zusätzliche Plätze vergeben können.

Für Kinder und Jugendliche, die nicht regelmäßig zu Schritt für Schritt kommen, bieten wir nach Möglichkeit Intensivtherapien außerhalb der Ferienzeiten an. Das hat auch therapeutische Vorteile: Außerhalb der Ferien stehen uns in der Regel mehr Kapazitäten für eine individuelle und intensive Förderung zur Verfügung.

Ein Therapietag wird individuell auf die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Förderziele der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen abgestimmt.

Je nach Therapieplanung wechseln sich Einzeltherapien, gemeinsame Förderangebote, Bewegung, alltagspraktische Aktivitäten und notwendige Ruhepausen ab.

Auch Mahlzeiten, Kommunikation, Selbstständigkeit und soziale Erfahrungen werden bewusst in die Förderung miteinbezogen und sind wichtige Bestandteile unseres Therapiealltags.

Durch die Kombination unterschiedlicher Therapieformen und Aktivitäten können die Kinder ihre Fähigkeiten nicht nur in klassischen Therapiesituationen, sondern auch im Alltag erproben und weiterentwickeln.

Grundsätzlich bleiben die Kinder und Jugendlichen während der vereinbarten Therapiezeiten ohne Begleitung ihrer Eltern bei uns, sofern die sichere Durchführung gewährleistet ist.

Das hat auch therapeutische Vorteile: Viele Kinder können sich ohne die Anwesenheit ihrer Eltern besser auf die Therapien einlassen. Sie entwickeln mehr Eigenständigkeit, trauen sich Neues zu und können sich ganz auf die Therapeutinnen und Therapeuten konzentrieren.

Manchmal stehen Kinder unbewusst vor der Frage, ob das, was sie gerade tun, auch den Erwartungen ihrer Eltern entspricht. Ohne diesen inneren Zwiespalt können sie oft freier ausprobieren, eigene Erfahrungen sammeln und in ihrem Tempo Fortschritte machen.

Gerade bei neuen Kindern kann die Anwesenheit eines Elternteils während der Eingewöhnung sinnvoll sein. Ob und in welchem Umfang eine Begleitung notwendig oder hilfreich ist, besprechen wir individuell.

Der regelmäßige Austausch zwischen Eltern und Therapeutinnen bzw. Therapeuten ist uns wichtig.

Wir informieren über Entwicklungen, Beobachtungen und Therapieziele. Bei Bedarf können auch ausführlichere Gespräche vereinbart werden.

Gerade bei Kindern, die sich nicht oder nur eingeschränkt sprachlich ausdrücken können, ist es oft schwierig, zu Hause von ihren Erlebnissen zu erzählen. Auch bei Kindern mit besonders lebhafter Fantasie kann es manchmal herausfordernd sein, Erlebtes und Erfundenes auseinanderzuhalten.

Deshalb schicken wir den Eltern häufig am Ende des Therapietages Fotos von besonderen Momenten und Aktivitäten per WhatsApp, sofern die entsprechende Einwilligung vorliegt. So können Eltern gemeinsam mit ihrem Kind den Tag noch einmal Revue passieren lassen, über Erlebnisse sprechen und an das Erlebte anknüpfen. Die Bilder können dabei auch eine wertvolle Unterstützung für die Kommunikation sein.

Fortschritte zeigen sich nicht immer in großen Veränderungen. Oft sind es kleine Entwicklungsschritte, mehr Selbstständigkeit, neue Kommunikationsmöglichkeiten oder eine verbesserte Lebensqualität, die für das einzelne Kind besonders wertvoll sind.

Therapiealltag, Organisation und Sicherheit:

Ja! Bei Schritt für Schritt wird täglich frisch gekocht.

Dabei berücksichtigen wir die individuellen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen, insbesondere Allergien, Unverträglichkeiten, besondere Ernährungsformen sowie die jeweiligen Möglichkeiten der Nahrungsaufnahme.

Die gemeinsamen Mahlzeiten sind für uns weit mehr als reine Verpflegung. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unseres therapeutischen Alltags.

Je nach individuellem Bedarf werden die Kinder beim Essen und Trinken durch unsere Fachkräfte aus der Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie therapeutisch begleitet.

Dabei fördern wir beispielsweise selbstständiges Essen und Trinken, Schluckfunktionen, Körperhaltung, Handmotorik, Kommunikation und soziale Fähigkeiten.

So wird auch das gemeinsame Essen zu einem wertvollen Teil der Therapie und Förderung.

Bitte informiert uns so früh wie möglich, wenn euer Kind einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen kann.

Eine rechtzeitige Absage hilft uns, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sinnvoll einzuteilen und die Therapieplanung anzupassen.

Kinder mit akuten ansteckenden Erkrankungen, Fieber oder anderen erheblichen gesundheitlichen Risiken dürfen nicht zur Therapie gebracht werden. Zum Wohl des eigenen Kindes und zum Schutz der anderen Kinder und unseres Teams.

Vereinbarte Termine sollten spätestens 24 Stunden vorher abgesagt werden.

Unsere Therapieplanung und die Einteilung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten sich nach den vereinbarten Anwesenheitszeiten. Kurzfristige Absagen verursachen daher organisatorischen Aufwand.

Bislang verrechnen wir für verspätete Absagen keinen zusätzlichen Kostenbeitrag. Der Betreuungsvertrag sieht jedoch vor, dass unter bestimmten Voraussetzungen ein Kostenbeitrag verrechnet werden kann.

Bei plötzlich auftretenden Erkrankungen oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen informiert uns bitte so rasch wie möglich.

Was benötigt wird, hängt vom individuellen Unterstützungsbedarf und dem geplanten Therapieprogramm ab.

Wichtig sind insbesondere:

  • Geeignete und bequeme Kleidung sowie Reservekleidung
  • Erforderliche Hilfsmittel und Orthesen
  • Kommunikationsgeräte und andere persönliche Hilfsmittel
  • Gegebenenfalls Pflegeartikel und Medikamente
  • Individuell benötigte Gegenstände für die Versorgung

Alle Hilfsmittel müssen sicher, funktionsfähig und passend sein.

Bei besonderen Aktivitäten informieren wir rechtzeitig darüber, was zusätzlich benötigt wird – beispielsweise Badesachen, Sonnenschutz oder warme Winterkleidung.

Damit wir die Kinder und Jugendlichen sicher begleiten können, sind wir auf vollständige und aktuelle Informationen der Eltern angewiesen.

Besonders wichtig sind Angaben zu Erkrankungen, Allergien, Anfallsleiden, Schluckstörungen, Medikamenten und besonderen Risiken.

Medikamente dürfen nur im Rahmen der rechtlichen und fachlichen Möglichkeiten sowie mit den erforderlichen aktuellen ärztlichen Anordnungen verabreicht werden. Für Notfallmedikamente benötigen wir einen entsprechenden schriftlichen Notfallplan.

Wichtige gesundheitliche Veränderungen müssen uns unverzüglich und direkt schriftlich mitgeteilt werden. Die Information an eine Schule oder andere Einrichtung ersetzt diese Mitteilung nicht.

Die Leistungen der Einzeltherapien, die über das Land Tirol genehmigt werden, sind im Leistungskatalog der Behindertenhilfe geregelt. Der darüberhinausgehende Betreuungsvertrag schafft eine klare Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Schritt für Schritt und den Familien.

Er regelt unter anderem die vereinbarten Leistungen, organisatorische Abläufe, Informationspflichten, Sicherheit, medizinische Besonderheiten, Abholberechtigungen, Kosten und Absagen.

Ergänzende Formulare erfassen die individuellen Bedürfnisse und notwendigen Einwilligungen.

Der Vertrag soll für beide Seiten Klarheit schaffen und dazu beitragen, dass wir die Kinder und Jugendlichen sicher und verlässlich fördern können.

Die Leistungen der Einzeltherapien, die über das Land Tirol genehmigt werden, sind im Leistungskatalog der Behindertenhilfe geregelt. Der darüberhinausgehende Betreuungsvertrag schafft eine klare Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Schritt für Schritt und den Familien.

Er regelt unter anderem die vereinbarten Leistungen, organisatorische Abläufe, Informationspflichten, Sicherheit, medizinische Besonderheiten, Abholberechtigungen, Kosten und Absagen.

Ergänzende Formulare erfassen die individuellen Bedürfnisse und notwendigen Einwilligungen.

Der Vertrag soll für beide Seiten Klarheit schaffen und dazu beitragen, dass wir die Kinder und Jugendlichen sicher und verlässlich fördern können.

Kommunikation und Zuständigkeiten:

An wen kann ich mich mit meinen Fragen wenden?

Fragen zur individuellen Entwicklung, zu Therapiezielen oder zum Therapieprogramm besprecht ihr am besten direkt mit den zuständigen Therapeutinnen und Therapeuten oder mit unserer Therapeutischen Leitung Olivia Eberharter.

Für organisatorische Fragen, Terminvereinbarungen und allgemeine Anliegen stehen euch die Vereinsleitung Susanne Schöllenberger, die Pädagogische Leitung Jessica De Zordo sowie Andrea Springhetti Leitung Backoffice & Facility Management zur Verfügung. Andrea ist durch ihre vielseitigen Aufgaben mit nahezu allen organisatorischen Abläufen bestens vertraut und eine wichtige Ansprechpartnerin im Vereinsalltag.

Bei pflegerischen Fragen, etwa zur Medikamenteneinnahme, zur Versorgung oder zu besonderen Pflegebedürfnissen, ist unsere Pflegerische Leitung Anja Woitschach eure Ansprechpartnerin.

Für kurzfristige Informationen rund um den Therapietag steht euch unser Therapiehandy zur Verfügung.

Therapiehandy – WhatsApp: +43 670 608 8901

Erreichbarkeit: Dienstag bis Samstag, 8:00–17:00 Uhr

Bitte kontaktiert uns bevorzugt per WhatsApp, da der Telefonempfang bei uns eingeschränkt ist.

Über das Therapiehandy könnt ihr uns insbesondere Krankmeldungen, kurzfristige Änderungen und wichtige organisatorische Informationen für den jeweiligen Therapietag mitteilen.

Die Nachrichten werden im Laufe des Tages gelesen und beantwortet. Eine sofortige Rückmeldung ist nicht immer möglich.

Für ausführliche Therapiegespräche oder allgemeine organisatorische Anliegen vereinbaren wir gerne einen gesonderten Termin.

Für die Kommunikation mit unseren Eltern nutzen wir zwei unterschiedliche WhatsApp-Gruppen.

Eltern-Information: Hier veröffentlichen wir wichtige Informationen rund um die Therapien und Förderung der Kinder, organisatorische Änderungen, Regelungen und wichtige Termine. Bitte lest diese Nachrichten regelmäßig und aufmerksam.

Konversationsgruppe: Diese Gruppe dient dem Austausch unter den Eltern. Außerdem informieren wir hier über Veranstaltungen, Vereinsaktionen, Feste und Möglichkeiten zur Mithilfe.

Für die Kommunikation mit unseren Eltern nutzen wir zwei unterschiedliche WhatsApp-Gruppen.

Bei Schritt für Schritt arbeiten Fachkräfte aus unterschiedlichen therapeutischen und pädagogischen Bereichen zusammen. Daneben gibt es Zuständigkeiten für die Geschäftsführung, Vereinsführung, Organisation und Verwaltung.

Damit ihr wisst, an wen ihr euch mit euren Anliegen wenden könnt, stellen wir euch unsere Aufgabenverteilung in einem übersichtlichen Organigramm vor.

Eine offene und respektvolle Kommunikation ist uns wichtig.

Therapeutische Fragen können direkt mit den zuständigen Fachkräften besprochen werden. Bei organisatorischen Anliegen, Unklarheiten oder Beschwerden könnt ihr euch an die Leitung von Schritt für Schritt wenden.

Wir möchten Probleme möglichst frühzeitig und im persönlichen Gespräch klären.

Zusammenarbeit mit Eltern und Unterstützung des Vereins:

Eine erfolgreiche Therapie und Förderung gelingt am besten, wenn Eltern und Fachkräfte verlässlich zusammenarbeiten.

Dazu gehören insbesondere:

  • Einhaltung vereinbarter Therapietermine
  • Rechtzeitige Absagen bei Verhinderung
  • Aktuelle ärztliche Verordnungen und behördliche Bewilligungen
  • Weitergabe wichtiger gesundheitlicher und organisatorischer Informationen
  • Regelmäßiger Austausch mit unserem Therapieteam

Darüber hinaus wünschen wir uns, dass Eltern Schritt für Schritt auch als Vereinsgemeinschaft verstehen und sich nach ihren Möglichkeiten einbringen.

Das kann beispielsweise die Mithilfe bei Veranstaltungen, das Backen von Kuchen oder Keksen oder der Besuch von Benefizveranstaltungen unserer Sponsoren sein.

Gemeinsam können wir mehr für unsere Kinder und Jugendlichen ermöglichen.

Schritt für Schritt ist ein Verein, der einen großen Teil seiner Angebote selbst finanzieren muss.

Veranstaltungen, Verkaufsstände und Aktionen bringen nicht nur wichtige Spendeneinnahmen, sondern machen unsere Arbeit in der Region sichtbar.

Leider sind es häufig dieselben Eltern, die sich engagieren. Auf Dauer wird das für diese wenigen Familien sehr aufwendig.

Wenn viele Familien hin und wieder einen kleinen Beitrag leisten, verteilt sich die Arbeit auf viele Schultern.

So können wir gemeinsam dazu beitragen, unser vielseitiges Therapieangebot langfristig zu erhalten.

Es gibt viele Möglichkeiten, unseren Verein zu unterstützen – und nicht jede davon ist mit großem Zeitaufwand verbunden.

Beispielsweise durch:

  • Mithilfe bei Verkaufsständen und Veranstaltungen
  • Kuchen- und Keksspenden
  • Adventkranzbinden
  • Organisation von Tombolapreisen
  • Kontakte zu möglichen Sponsoren
  • Besuch und Bewerbung unserer Benefizveranstaltungen

Es geht nicht darum, ständig verfügbar zu sein.

Vielmehr wünschen wir uns, dass sich möglichst jede Familie gelegentlich nach ihren persönlichen Möglichkeiten beteiligt.

Eine besonders wertvolle Unterstützung ist es, von unserer Arbeit zu erzählen und Schritt für Schritt weiterzuempfehlen.

Vielleicht kennt ihr ein Unternehmen, einen Verein oder einen Veranstalter, der ein soziales Projekt unterstützen möchte.

Oft entstehen wertvolle Spendenaktionen durch persönliche Kontakte und Empfehlungen.

Auch regelmäßige Spenden, die Vermittlung von Sponsoren oder die Unterstützung bei Veranstaltungen helfen uns sehr.

Jeder Beitrag hilft, die Therapien und Förderangebote für unsere Kinder und Jugendlichen zu sichern.

Praktikum, Zivildienst und Mitarbeit:

Ja, sehr gerne! Schritt für Schritt ist eine anerkannte Zivildiensteinrichtung und wir können zwei Zivildiener aufnehmen. Die Einrückungstermine sind jeweils im April und September.

Wenn du Interesse hast, melde dich am besten einfach bei uns. Wir vereinbaren dann einen Schnuppertermin, bei dem du unseren Therapiealltag, die Kinder und Jugendlichen sowie das Team kennenlernen kannst.

Schließlich sollst du wissen, welche Aufgaben dich erwarten und ob du dir vorstellen kannst, deinen Zivildienst bei uns zu leisten. Und natürlich soll auch die Chemie mit dem Team stimmen! 😊

Wenn es für beide Seiten passt, können wir dich mit deiner Zivildienstnummer bei der Zivildienstserviceagentur für den gewünschten Einrückungstermin anfordern.

Wir freuen uns auf deine Anfrage unter info@schrittfuerschritt.at!

Grundsätzlich sind wir offen für Praktikumsanfragen aus therapeutischen, pädagogischen und verwandten Ausbildungsbereichen.

Ob ein Praktikum möglich ist, hängt von der jeweiligen Ausbildung, den fachlichen Voraussetzungen und unseren verfügbaren Kapazitäten ab.

Wichtig ist uns, dass ein Praktikum sowohl für die Praktikantinnen und Praktikanten als auch für unsere Kinder und Jugendlichen sinnvoll gestaltet werden kann.
Damit wir beurteilen können, ob ein Praktikum bei uns möglich ist und zu deiner Ausbildung passt, bitten wir dich, deine Anfrage per E-Mail an info@schrittfuerschritt.at zu senden.

Bitte gib dabei folgende Informationen an:

  • Name und Kontaktdaten
  • Ausbildung bzw. Schule oder Studium
  • Art des Praktikums (z. B. Pflichtpraktikum, freiwilliges Praktikum, Schnupperpraktikum)
  • Gewünschter Zeitraum und Dauer des Praktikums
  • Ziele und Anforderungen des Praktikums: Was möchtest oder musst du im Rahmen deiner Ausbildung bei uns lernen bzw. absolvieren?
  • Bisherige Erfahrungen, falls vorhanden

Je genauer deine Angaben sind, desto besser können wir prüfen, ob wir dir einen geeigneten Praktikumsplatz anbieten können.

Bitte beachte, dass wir aufgrund unserer begrenzten Kapazitäten leider nicht alle Praktikumsanfragen berücksichtigen können.

Das täglich frisch gekochte Mittagessen gibt es selbstverständlich auch für unsere Praktikantinnen und Praktikanten.

Übernachtungsmöglichkeiten können wir nicht anbieten – auch nicht am Lilienhof.

Besonders wichtig sind uns Einfühlungsvermögen, Zuverlässigkeit, Offenheit und ein respektvoller Umgang mit Menschen mit Behinderungen.

Interesse an therapeutischer und pädagogischer Arbeit, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, sich auf unterschiedliche Bedürfnisse einzustellen, sind ebenfalls wesentlich.

Welche fachlichen Vorkenntnisse erforderlich sind, hängt von der Art des Praktikums ab.

Bitte schreibt uns für Praktikumsanfragen am Besten eine Email an info@schrittfuerschritt.at
Damit wir beurteilen können, ob ein Praktikum bei uns möglich ist und zu deiner Ausbildung passt, bitten wir dich, deine Anfrage per E-Mail an info@schrittfuerschritt.at zu senden.

Bitte gib dabei folgende Informationen an:

  • Name und Kontaktdaten
  • Ausbildung bzw. Schule oder Studium
  • Art des Praktikums (z. B. Pflichtpraktikum, freiwilliges Praktikum, Schnupperpraktikum)
  • Gewünschter Zeitraum und Dauer des Praktikums
  • Ziele und Anforderungen des Praktikums: Was möchtest oder musst du im Rahmen deiner Ausbildung bei uns lernen bzw. absolvieren?
  • Bisherige Erfahrungen, falls vorhanden

Je genauer deine Angaben sind, desto besser können wir prüfen, ob wir dir einen geeigneten Praktikumsplatz anbieten können.

Bitte beachte, dass wir aufgrund unserer begrenzten Kapazitäten leider nicht alle Praktikumsanfragen berücksichtigen können.

Das täglich frisch gekochte Mittagessen gibt es selbstverständlich auch für unsere Praktikant: innen.
Übernachtungsmöglichkeit gibt es keine (auch nicht am Lilienhof).

Nein, Schritt für Schritt bietet derzeit keine Übernachtungsmöglichkeiten an.

Unsere Therapie- und Förderangebote finden ausschließlich im Rahmen der individuell vereinbarten Therapiezeiten statt.

Auch für Praktikantinnen und Praktikanten stehen weder bei Schritt für Schritt noch am Lilienhof Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

 

Ja! Bei Schritt für Schritt wird täglich frisch gekocht – und natürlich dürfen auch unsere Mitarbeiter, Praktikant und Zivildienstleistenden am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen.

Die gemeinsamen Mahlzeiten sind ein wichtiger Bestandteil unseres Vereinsalltags und bieten eine schöne Gelegenheit, sich abseits der Therapien auszutauschen und das Miteinander im Team zu stärken.

Deine Frage ist nicht dabei?

Du hast noch Fragen zu unseren Therapieangeboten, zur Anmeldung oder zur Arbeit unseres Vereins?
Dann melde dich gerne bei uns!

info@schrittfuerschritt.at

Wir freuen uns auf deine Nachricht!